Tourismus
Der Tourismus ist für das Land eine wichtige Einnahmequelle. Allein Bali wird jedes Jahr von ca. 4 Millionen Touristen besucht wird, die vornehmlich aus Australien, den USA und Europa stammen. Allerdings hat der Tourismus in Indonesien durch die Bombenanschläge auf Bali (2002 und 2005) und wiederholte Terrorwarnungen insbesondere durch australische Behörden, in den letzten Jahren deutliche Einbußen erlebt.
Java zieht mit dem Weltkulturerbe Borobudur (buddhistisch) und Prambanan (hinduistisch) und der für Batik
bekannten Stadt Yogyakarta (Stadt) Touristen an. Auch die touristisch erschlossenen Vulkane Bromo, Tankubanbrahu und Kawah Putih (beide bei Bandung), Badeorten wie Pangandaran und weitere an der Westküste, sowie kulturell interessanten Orten wie Bandung und Cirebon und das durch hinduistische Tempel geprägte Dieng-Plateau locken Touristen an. Auch die auf Java gelegene Hauptstadt Jakarta ist trotz der unüberschaubaren Größe und des unsicheren Rufs ein touristisches Ziel.
Sumatra hat kulturell sehr viel zu bieten. Daneben sind auch die artenreichen Nationalparks beliebte Tourismusziele. Die Inseln Komodo, Rinca und Padar umfaßt der Komodo-Nationalpark, wo der Komodowaran heimisch ist. Nordsulawesi, insbesondere das Gebiet um Manado (v. a. Bunaken und die Lembeh-Straße) und die Togian-Inseln sind als Taucherparadies bekannt. Das Toraja-Hochland im Südwesten Sulawesis hingegen vor allem für seinen Totenkult.
Für West Papua, bekannt für seine Vielzahl an teilweise noch sehr abgeschieden und traditionell lebenden ethnischer Gruppen, ist eine besondere polizeiliche Erlaubnis (Surat Jalan) nötig, um Ziele im Landesinneren besuchen zu können. Sämtliche Orte der Reise müssen genau eingetragen sein. Reisende sind verpflichtet, sich mit diesem Formular am Zielort bei der örtlichen Polizei zu melden. Journalisten erhalten seit 2003 keine Einreisegenehmigung für West Papua.
Quelle: Wikipedia


