Bevölkerungsdichte
Die Bevölkerungsdichte der vielen indonesischen Inseln unterscheidet sich stark voneinander, auch auf den einzelnen Inseln ist sie ungleich verteilt. Während in den Provinzen Papua, Maluku und Maluku Utara im Durchschnitt maximal 30 Personen auf einem km² leben, liegt sie etwa auf dem indonesischen Teil der Insel Borneo bei 10 Einwohnern/km²–100 Einwohnern/km² oder bei 30 Einwohnern/km²–300 Einwohnern/km² auf Sumatra. Java ist die Insel mit der höchsten Dichte mit knapp 1000 Einwohnern/km² (Vergleich: Stadtstaat Hamburg: 2.324/km²). Dort befinden sich auch die am dichtesten besiedelten Provinzen Jakarta (der Hauptstadtprovinz) und Yogyakarta.
Java ist aufgrund des fruchtbaren Bodens und der Hauptstadt sehr dicht besiedelt, was zu einem starken Fortschrittsgefälle zwischen den Inselgruppen geführt hat. Die Regierung siedelt deshalb im Rahmen des Transmigrations-, des Transmigrasi-Projektes seit 1969 Familien aus Java auf dünner besiedelte Inseln um, was bisher vor allem zu vielen Konflikten und Problemen geführt hat. Dies kann auch als eine Form der Kolonisierung verstanden werden.
Quelle: Wikipedia


