Das heißt soviel wie, es geht nach Hause. Ja, und ehrlich gesagt hatte ich mir vorgenommen, noch ein abschließendes Fazit oder dergleichen zu schreiben, aber mir fehlt schlicht und einfach die Zeit. Mein Koffer – besser gesagt meine Sporttasche – ist prall gefüllt und ich habe große Zweifel, ob ich mit den 30 kg Freigepäck hinkomme, und dasss obwohl ich schon einiges ‘outgesourced’ habe.
Gestern Abend war ich zum Abschied mit meinen Arbeitskollegen im ‘Adem Ayem’, meinem Lieblingsrestaurant in Solo. Irgendwie hat mich alles sehr stark an meine Ankunft in Solo erinnert, gestern hat es nämlich wie aus Eimern geschüttet, das war bei meiner Ankunft vor einem Jahr genauso. Ich war froh, alle noch einmal zu sehen – so konnte ich mich in Ruhe verabschieden.
Mein letzter Tag war ansonsten unspektakulär. Nach dem Packen war ich noch einmal schwimmen und habe Novis Freunden sowie Ibu Nana tschüs gesagt. Heute Abend treffe ich mich ein allerletztes Mal mit Benni und Katharina, wir sind zum Essen im Pafour verabredet. Später muss ich mein Motorrad bei meinem Arbeitskollegen Mas Adi vorbeibringen, er hat mir schon am letzten Mittwoch das Geld gegeben und wartet nun sehnsüchtig auf die Megapro.
Anyway. Ich bin gerade etwas durcheinander. Ich kann es noch nicht ganz fassen, dass auf einmal alles vorbei ist. Der Abschied fällt mir sehr schwer, auch wenn ich mich auf zu Hause freue. Nach meiner Rückkehr, schreibe ich bestimmt noch mal ein paar Zeilen.
Wünscht mir Glück, dass die Tante beim check-in großzügig mit mir ist. Ich habe mir schon einen Plan B ausgedacht, falls sie zickt (Bestechung mit Kaffeebohnen), aber ich hoffe das lässt sich umgehen.
Mein Internet baue ich in wenigen Stunden ab, weil ich den D-Link Router mit nach Deutschland nehme. Wir hören uns dann spätestens in Deutschland – dort bin ich nach wie vor unter meiner alten Eplus No. erreichbar.
Commander, over and out! Terima kasih. Matur Nuwhun!
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