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Fast Finger Lady

Beim Durchstöbern meines Handys, habe ich noch einen Klassiker gefunden, den ich euch unbedingt zeigen möchte. Ich bin zwar schon ein paar Monate wieder zurück in Deutschland, trotzdem denke ich noch oft und gerne an meine Zeit in Solo zurück – vor allem wenn ich auf solche Fundstücke stoße.

Die junge Dame auf dem Video ist Ibu Maria, meine Vermieterin aus Solo. Kurz vor meiner Abreise war ich zusammen mit meiner Nachmieterin Katharina bei ihr zu Hause, um die Miete für das kommende Jahr zu zahlen. Das ist in Indonesien so üblich, denn nur Bares ist wahres – trotz Ausländerbonus! Ich habe nicht schlecht gestaunt, wie ich gesehen habe, mit welcher Leichtigkeit Maria die Banknoten (a’ 100.000 RPH) gezählt hat. Faierweise muss ich hinzufügen, dass Ibu Maria vor der Geburt ihrer Kinder jahrelang in einer Bank gearbeitet hat… Ich war jedenfalls baff!

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Mein Geburtstag in Deutschland

Mein Gepäck, die besagten 42,4 kg, konnte ich noch auf 31 kg abspecken. Die Differenz konnte ich im Handgepäck (5 Gepäckstücke!!) verstauen – allerdings mußte ich am Flughafen in Jakarta etwas tricksen, indem ich ohne Handgeäck eingecheckt habe. Andernfalls wäre ich mit dieser Nummer bestimmt nicht durch gekommen. Für mich ist es noch heute ein Rätsel, wie ich es so voll bepackt bis zum Gate geschafft habe… Da hatte ich mal wieder mehr Glück als Verstand.

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Die Zeitverschiebung machte mir einen Tag nach meiner Rückkehr kaum noch Probleme, so dass ich meinen 28. Geburtstag in den Abendstunden im Kreise der Familie feiern konnte. Auf der Speisekarte stand Rumpsteak mit Kräuterbutter und Pommes, genau darauf hatte ich nach einem Jahr Reis und Hühnchen richtig Lust!

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In Seelenberg ist immer noch Winter – auf dem Bild seht ihr meinen jüngeren Bruder Jonas, wie er den Mercedes Truck anwirft – ich mußte mit Starthilfespray eingreifen, damit der Traktor bei den eisigen Temperaturen überhaupt anspringt. Da das Brennholz total eingeschneit ist, ist man auf entsprechendes Gerät angewiesen. Die eisigen Temperaturen machen mir nach wie vor zu schaffen – doch ein erster Saunabesuch am Freitag sorgte für die nötige Abhärtung. Natürlich vermisse ich Solo sehr – aber angeblich soll es in Deutschland auch bald wärmer werden…

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German Breakfast

Just love it: Fresh bred, some liver sausage, marmelade, a 3 min boiled egg, German newspaper (headline means ‘wintersleep ends soon’) and a hot cup of filter-coffee.

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Anflug auf Jakarta

So lässt sich die Zeit am Flughafen auch überbrücken – allerdings bin  ich wegen meines Übergepäcks ziemlich angespannt und hoffe das sich alles zum Guten wendet.

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Pulang Kampung!

Das heißt soviel wie, es geht nach Hause. Ja, und ehrlich gesagt hatte ich mir vorgenommen, noch ein abschließendes Fazit oder dergleichen zu schreiben, aber mir fehlt schlicht und einfach die Zeit. Mein Koffer – besser gesagt meine Sporttasche – ist prall gefüllt und ich habe große Zweifel, ob ich mit den 30 kg Freigepäck hinkomme, und dasss obwohl ich schon einiges ‘outgesourced’ habe.

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Gestern Abend war ich zum Abschied mit meinen Arbeitskollegen im ‘Adem Ayem’, meinem Lieblingsrestaurant in Solo. Irgendwie hat mich alles sehr stark an meine Ankunft in Solo erinnert, gestern hat es nämlich wie aus Eimern geschüttet, das war bei meiner Ankunft vor einem Jahr genauso. Ich war froh, alle noch einmal zu sehen – so konnte ich mich in Ruhe verabschieden.

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Mein letzter Tag war ansonsten unspektakulär. Nach dem Packen war ich noch einmal schwimmen und habe Novis Freunden sowie Ibu Nana tschüs gesagt. Heute Abend treffe ich mich ein allerletztes Mal mit Benni und Katharina, wir sind zum Essen im Pafour verabredet. Später muss ich mein Motorrad bei meinem Arbeitskollegen Mas Adi vorbeibringen, er hat mir schon am letzten Mittwoch das Geld gegeben und wartet nun sehnsüchtig auf die Megapro.

Anyway. Ich bin gerade etwas durcheinander. Ich kann es noch nicht ganz fassen, dass auf einmal alles vorbei ist. Der Abschied fällt mir sehr schwer, auch wenn ich mich auf zu Hause freue. Nach meiner Rückkehr, schreibe ich bestimmt noch mal ein paar Zeilen.

Wünscht mir Glück, dass die Tante beim check-in großzügig mit mir ist. Ich habe mir schon einen Plan B ausgedacht, falls sie zickt (Bestechung mit Kaffeebohnen), aber ich hoffe das lässt sich umgehen.

Mein Internet baue ich in wenigen Stunden ab, weil ich den D-Link Router mit nach Deutschland nehme. Wir hören uns dann spätestens in Deutschland – dort bin ich nach wie vor unter meiner alten Eplus No. erreichbar.

Commander, over and out! Terima kasih. Matur Nuwhun!

Indonesische Särge sind zu klein!

Ich weiß, es ist hart an der Schmerzgrenze, aber erstens ist Fasching und zweitens habe ich Javaner noch nie so herzlich lachen sehen. Eigentlich hatte ich überhaupt nicht wegen dem Sarg angehalten, der fiel mir erst später auf. Er stand direkt an der Straße und da kam ich auf die Idee mit dem Probeliegen… Der Sarg war jedenfalls mindestens zehn cm zu kurz und voller hartnäckiger Holzspäne, die ich später nur schwer von meiner Jacke entfernen konnte.

Natürlich bin ich froh, dass ich nicht in einem Holzsarg, sondern in der Holzklasse zurück nach Deutschland komme ;-) Bis auf den Zwischenfall mit der Katze und kleineren Anpassungsproblemen an die indonesische Küche habe ich meine Zeit in Indonesien zum Glück sehr gut überstanden.

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Woher kommen meine Blogleser?

Natürlich messe ich die Besucherzahlen für meinen Blog. Am Anfang noch mit einem Plugin von WordPress, aber Mitte des Jahres habe ich Google Analytics konfiguriert. Damit lässt sich sehr viel anstellen. Für mich immer wieder interessant zu sehen, von welchen Ländern bzw. Städten auf meinen Blog zugegriffen wird. Bei bestimmten Städten kann ich die Zugriffe unmittelbar einer Person zuordnen (glaube ich wenigstens), aber Namen werden hier natürlich keine genant.

Nach Ländern:

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Nach Städten in Deutschland

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Je größer der rote Punkt, desto mehr Zugriffe

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Kunst aus Yogyakarta

Morgen fahre ich nach der Arbeit mit Alexandro nach Yogyakarta. Ich hatte mir doch vor zwei Wochen ein paar Bilder gekauft, die zwischenzeitlich eingerahmt worden sind.

Im Augenblick drehen sich meine Gedanken allerdings mehr und mehr um meine Abreise in knapp einer Woche. Bis jetzt habe ich noch nicht gepackt – irgendwie drücke ich mich auch davor. Spätestens wenn ich damit angefangen habe, ist das Indonesien-Feeling endgültig vorbei :-(

Mein Kunsthändler Mohammad

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Alles Handarbeit! Die Frauen arbeiten mit beeindruckender Präzision. Die Temperatur des Wachs ist dabei ganz wichtig. Zu heiß, und der Stoff nimmt Schaden. Zu kalt, und das Wachs löst sich während des Färbe-Prozesses wieder ab.

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Nachdem das Wachs aufgetragen wurde, werden die Stoffe gefärbt.

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Wenn die Farbe in den Stoff eingezogen und getrocknet ist, wird das Wachs im heißen Wasser abgewaschen.

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Die weitaus günstigere Methode ist das Stempeln, aber auch hier kommt es auf Präzision an. Männerarbeit, weil die Stempel mit Druck auf den Stoff gepresst werden müssen.

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Hier noch eine Momentaufnahme von meinem letzten Besuch beim Rahmenbauer.

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Oleh Oleh

Das hat nichts mit Fußball zutun, sondern bedeutet soviel wie ‘Mitbringsel’. Wie wär’s also mit einer Reismütze? Die steht vor allem bei Solos Becak-Fahrern hoch im Kurs. Sie schützt sehr gut gegen die Sonne und ist zeitweise bestimmt wasserdicht ;-)

Reismütze